Auf dieser Seite finden Sie nützliche Tipps, wie Sie mit einigen kleinen Griffen einen wichtigen Beitrag zur Senkung von Energiekosten und Wasserverbrauch leisten können. Mit unseren Umwelttutoren haben Sie direkt in den Wohnheimen Ansprechpartner, die Ihnen mit einfachen Tipps zum Wasser- und Stromsparen, aber auch zur Mülltrennung und zu anderen Bereichen des studentischen Lebens zeigen können, wie es geht.

Wir sind alle für unsere Welt verantwortlich - helfen wir mit!


Müll, Energie und Umwelt

Umwelttutoren

Seit dem Sommersemester 2012 stehen den Wohnheimbewohnern die Umwelttutoren zur Seite, um ihnen wichtige Tipps zum umweltfreundlichen Leben und somit auch zum Energie sparen im Studentenwohnheim zu geben. Dies ist in Zeiten zunehmender Klimakatastrophen wie Hitzewellen und Überflutungen, gefolgt von Hungersnöten und anderen verheerenden Folgen dringend notwendig! Schon durch geringe Achtsamkeiten im Alltag und Haushalt kann der Einzelne den Auswirkungen der Umweltbelastung aktiv entgegenwirken.

Besonders internationale Studierende, die oft andere Mülltrennungssysteme und andere klimatische Verhältnisse gewohnt sind, sollen von den Ratschlägen und Hinweisen der Umwelttutoren des Studentenwerkes profitieren. Zudem klären die Umwelttutoren über wichtige umweltfreundliche Maßnahmen des Studentenwerkes wie die Verwendung von Ökostrom in Studentenwohnheimen und Mensen auf. Eine Wohngemeinschaft kann im Jahr bis zu 2t CO2 durch Ökostrom einsparen!

Um Energie, Ressourcen und Geld zu sparen, sollte man stets darauf achten, dass…

  • die Lichter ausgeschaltet sind, wenn man den Raum verlässt
  • unnötige Lichtquellen stets vermieden werden, z.B. die mehrfache Beleuchtung eines Raumes
  • man sparsam mit warmem Wasser umgeht (die Warmwasserbereitung ist nach der Heizung der zweitgrößte Energieverbraucher im Haushalt!)
  • alle Wasserhähne nach Gebrauch zugedreht sind und nicht tropfen
  • beim Kochen Wasser möglichst mit einem Wasserkocher erhitzt wird und nicht auf der Kochplatte, da diese einen höheren Stromverbrauch hat
  • beim Kochen die Topf- oder Pfannengröße der Größe der Kochplatte, auf der sie erhitzt wird, entspricht
  • man dabei keine verbeulten oder schiefen Töpfe und Pfannen verwendet, da diese die Hitze nur schlecht übertragen
  • die Wärmezufuhr richtig reguliert wird, d.h. die Temperatur rechtzeitig zurückgeschaltet wird, z.B. wenn das Wasser kocht
  • man mit einem Schnellkochtopf 30 Prozent der Energie im Vergleich zu einem normalen Topf spart
  • man den häufigen Gebrauch von Mikrowellen meidet, da diese sehr stromintensiv sind
  • man heimliche Stromfresser wie Stand-by-Geräte abschaltet, da diese bis zu 20 Watt verbrauchen
  • Falls das Gerät keinen richtigen Ausschalter hat, solltest du den Stecker aus der Dose ziehen oder eine Steckdosenleiste verwenden, die einfach abgeschaltet werden kann.
  • Stand-by-Geräte erkennt man daran, dass im ausgeschalteten Modus Lämpchen brennen, Uhren leuchten, die Geräte oder dazugehörige Netzteile warm sind, die Geräte brummen oder piepen
  • man beim Neukauf eines Gerätes den Energieverbrauch beachtet – allerdings sollte ein neues Gerät erst angeschafft werden, wenn das alte wirklich ausgedient hat, um das Anwachsen von Elektroschrottbergen zu verhindern

Ansprechpartnerin
Name: Beate Wolff
E-Mail: umwelt {{ätt}} studentenwerk-leipzig {{punkt}} de


Ökologie

Solaranlage Wohnheim Mainzer Straße 2
Solaranlage Wohnheim Mainzer Straße 2

Alle Studentenwohnheime des Studentenwerkes wurden im Zeitraum von 1991 bis 2004 saniert. Dabei wurden insbesondere moderne Heiz- und Lüftungsanlagen und eine Gebäudeleittechnik eingebaut. Über die Gebäudeleittechnik können die haustechnischen Anlagen z.B. über die Außentemparatur/-helligkeit gesteuert und dadurch Wärme und Strom gespart werden.

Weitere technische Möglichkeiten sind die Verwendung stromsparender Leuchtmittel oder wassersparender Mischbatterien, die in den Studentenwohnheimen durchgängig im Einsatz sind.

Pauschalmieten ohne Nachzahlungen verleiten oft dazu, wenig sparsam mit Strom, Wasser und Wärme umzugehen. Die positive Beeinflussung des Nutzerverhaltens ist die wichtigste Einsparquelle von Wärme, Strom und Wasser. Ein erster Schritt dazu ist die regelmäßige Information. Alle Mieter, aber auch die zuständigen Mitarbeiter des Studentenwerkes, können die Verbräuche an Wärme, Strom, Wasser und auch Müll monatsgenau verfolgen und Abweichungen frühzeitig feststellen. Zusätzlich stehen für die Mieter zahlreiche Energiespartipps zur Verfügung.

Alle Mieter können die Monatsverbräuche für ihr Studentenwohnheim sowie zahlreiche Energiespartipps jederzeit online in ihrem Mieterkonto einsehen.
In den Studentenwohnheimen des Studentenwerkes werden durchgängig Fernwärme und ab 1.1.2011 Ökostrom eingesetzt.

Photovoltaikanlagen und thermische Solaranlagen

Das Studentenwerk Leipzig betreibt drei Photovoltaikanlagen, davon zwei auf den Dächern von Studentenwohnheimen. Die dritte Anlage befindet sich auf dem Dach des Geisteswissenschaftlichen Zentrums der Universität Leipzig und wurde anteilig durch Darlehen von Studierenden finanziert.

Standort und Baujahr der Anlagen
Wohnheim Nürnberger Straße 42-48, 2003
Wohnheim Mainzer Str. 2, 2006
Cafeteria Beethovenstraße 15, 2007

Zusätzlich gibt es drei thermische Solaranlagen zur Erzeugung von Wärmeenergie auf bzw. an Studentenwohnheimen. Die größte davon befindet sich auf dem Dach des Studentenwohnheims Johannes-R.-Becher-Straße. Sie wurde 1999 im Rahmen eines Forschungsprojektes der TU Chemnitz errichtet. Die erzeugte Wärme wird direkt in den Studentenwohnheimen eingesetzt und spart damit den Verbrauch an Fernwärme und Kosten.

Energieausweise

2008 hat das Studentenwerk Leipzig für alle seine Studentenwohnheime Verbrauchsnachweise in Form von Energieausweisen erstellen lassen. Diese geben Aussage über die energetische Qualität von Gebäuden und sind Bestandteil der im Oktober 2007 in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung (EnEV). 

Das Studentenwerk Leipzig hat für alle seine Studentenwohnheime Energieausweise erstellen lassen. Diese können in den Schaukästen im Eingangsbereich der Studentenwohnheime eingesehen werden.

Die in den Studentenwohnheimen ermittelten Energieverbrauchs-Kennwerte liegen zwischen 80 und 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr – das entspricht einer sehr guten Energiebilanz, die sich auf einer Effizienz-Skala zwischen den Werten „Neubau“ und „energetisch gut modernisiert“ bewegt.