Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

Das BMBF stellt eine Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit.

Mehr Infos & FAQs

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt den Studierenden- und Studentenwerken in Deutschland 100 Millionen Euro für die Überbrückungshilfen für Studierende in pandemiebedingten Notlagen zur Verfügung und legt die Richtlinien zu den Rahmenbedingungen der Förderung fest.

Mit der Überbrückungshilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können.

Die Überbrückungshilfe kann seit 16. Juni 2020 online beantragt werden. Nach aktuellem Planungsstand des Deutschen Studentenwerkes sollen die Studenten- und Studierendenwerke am 29. Juni 2020 mit der Bearbeitung der für Juni eingereichten Anträge und der anschließenden Auszahlung beginnen. Bis zum 26. Juni laufen die internen Schulungen dazu. Das ganze Projekt stellt für uns alle eine gigantische technische und organisatorische Herausforderung dar, die in kurzer Zeit zu bewältigen ist. Wir tun unser Möglichstes, dass die Studierenden die Überbrückungshilfe bekommen.

Bitte haben Sie Verständnis und sehen Sie bis dahin von Nachfragen ab, danke!

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: +49 800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende {{ätt}} bmbf {{punkt}} bund {{punkt}} de

Da es im Zuge der Antragstellung viele Fragen von Studierenden gab, haben wir die wichtigsten Fragen sowie technische Hinweise zusammengetragen. 

Die 10 wichtigsten Fragen & Antworten sowie technische Hinweise


Antragsberechtigt sind:

  • inländische und internationale Studierende
  • an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland
  • die nicht beurlaubt sind
  • und die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar finanzielle Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können.

ACHTUNG:

  • Die Inanspruchnahme von Darlehen, Stipendien, Elternunterhalt u.ä. im Bezugsmonat schließt die Beantragung der Überbrückungshilfe nicht aus.
  • Sie können jedoch keine Überbrückungshilfe beantragen, wenn Sie für den gleichen Monat bereits einen Antrag auf finanzielle Unterstützung durch Notfonds oder Fördervereine gestellt haben. Für Leipzig wäre das z.B.: finanzielle Unterstützung von den Sturas der Hochschulen, vom Verein für ausländische Studierende in Not (SiS Spendenaktion), Härtefonds vom Studentenwerk Leipzig)

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Studierende im berufsbegleitenden Studium bzw. dualen Studium, Verwaltungsfachhochschulen, Bundeswehrhochschulen, Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen, Gasthörer*innen

Konditionen des Zuschusses bei Erfüllung der Voraussetzungen (siehe Kriterien oben):

  • Förderbetrag: je nach Kontostand maximal 500 Euro pro Monat, je nach Bedürftigkeit
  • Maximale Förderdauer: 3 Monate.
  • monatliche Beantragung, d.h. keine Beantragung der Förderhöchstsumme (1.500 Euro)
  • Auszahlungsmonate sind Juni, Juli und August, die Antragsstellung kann im gesamten laufenden Monat für den aktuellen Monat erfolgen

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu den erforderlichen Unterlagen.