Notbetreuung für Kinder von Studierenden

Laut neuester Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen sind nun auch Studierende in den Anspruchsbereich derer inkludiert, die ihre Kinder in die Kita-Notbetreuung schicken können.

Viele Studierende mit Kind sind momentan unsicher, ob und wann sie auf die Notbetreuung in Kitas zurückgreifen können. Unsere Sozialberatung hat dazu viel telefoniert und recherchiert und erklärt kurz die relevanten Änderungen der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes in Kitas für Studierende, gültig vom 4. Mai 2020 bis einschließlich 22. Mai 2020:

  • Bei Studierenden sind die Prüfungsämter zuständig – diese müssen zum einen die "Tätigkeit" bestätigen und zum anderen, dass man "für den Betrieb zwingend erforderlich ist".
  • Das ausgefüllte Formblatt muss der Leitung der Kindertagesstätte vorgelegt werden.
  • Eine Betreuung durch die Tagespflege ist seit Montag, 4. Mai 2020 wieder regulär möglich.
  • Studierende sind unter Pkt. 3 nun in den Anspruchsbereich der Notbetreuung inkludiert "soweit sie an zugelassenen Veranstaltungen teilnehmen" und die "Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann".
  • Die/der Personensorgeberechtigte muss mit dem Formblatt 2 den Bedarf an Notbetreuung gegenüber der Leitung der Kindertagesstätte nachweisen.

Da die aktuellen Regelungen nicht eindeutig formuliert sind und bei einigen Studierenden Fragen hervorrufen, will das zuständige Ministerium die Vorgehensweise in den eigenen FAQs noch einmal genauer definieren. Wir informieren darüber, sobald uns Details bekannt sind!

Update 12. Mai: Ab dem 18. Mai dürfen Kitas und Schulen weitgehend öffnen, der Rechtsanspruch auf Betreuung wird nicht länger eingeschränkt. Mehr Infos  dazu gibt es auf der Seite des Freistaates Sachsen