Unter Nachhaltigkeit verstehen wir eine Ressourcen schonende, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Arbeits- und Wirtschaftsweise, die auch ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird.

Regional

Kartoffelfeld

Bei unserer Lebensmittelauswahl greifen wir bevorzugt auf regionale Lieferanten zurück. So beziehen wir zum Beispiel unser frisches Obst- und Gemüsesortiment, unser Frischfleisch und unsere Wurstwaren, sowie Milchprodukte und Getränke bevorzugt von regionalen Händlern.

Besonders stolz sind wir darauf, dass:

  • der Großteil unseres Fleisch- und Wurstangebotes von deutschen Tieren stammt.
  • wir in unserer Mensa Peterssteinweg unter dem Thema "Nachhaltigkeit" - soweit möglich - Gemüse und Obst aus der Region beziehen.
  • in unserer Mensa Peterssteinweg alle Milchprodukte überwiegend von einem Landgut in Wurzen stammen.
  • unsere frischen Kartoffeln zu 100 Prozent aus der Börde in Sachsen-Anhalt stammen.
  • wir zahlreiche Getränke aus der Region beziehen. Unter anderem Wasser, Schorle und Limonaden von Lichtenauer und Vita Cola sowie Leipziger Lipz Schorlen.
  • unser Geschirr fast ausschließlich von einer Thüringer Manufaktur hergestellt wird.

Vegan & Vegetarisch

Vegane beziehungsweise vegetarische Gerichte sind klimaschonender und umweltverträglicher als Gerichte, die Fleisch oder Fisch enthalten. Mit unserem breiten veganen und vegetarischen Angebot möchten wir auch diesem Aspekt Rechnung tragen und dem Wunsch vieler Gäste nachkommen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "Unser Angebot" unter den Stichworten vegan und vegetarisch.


Fair

Leipzig ist Fairtrade-Stadt, die Universität seit November 2015 offizielle "Fairtrade University". Ein Kriterium für die Vergabe dieses Titels: Fairtrade-Produkte müssen auf dem Campus in Mensen und Cafeterien verfügbar sein. Hier kommt das Studentenwerk Leipzig als offizieller Partner der Faitrade-Uni ins Spiel: Bereits seit 2006 verwenden wir in allen Mensen und Cafeterien für unsere Heißgetränke ausschließlich Kaffeebohnen, Kakao und Tee aus biologischem Anbau und fairem Handel. Außerdem verkaufen wir zum Beispiel Fairtrade-Süßwarenriegel in unseren Cafeterien und dem Bistro am Campus Augustusplatz. Informationen zur Fairtrade-Uni und zu unserem Beitrag zum fairen Handel gibt's im Flyer zum Nachlesen.

Faires Arbeitsumfeld

Fast zwei Drittel der insgesamt rund 300 MitarbeiterInnen des Studentenwerkes Leipzig sind in unseren Mensen und Cafeterien beschäftigt. Jeden von ihnen bezahlen wir nach dem Tarif der Länder. Zudem bieten wir attraktive Arbeitszeiten ohne Nachtschichten und nur gelegentlich Feiertags- und Wochenendarbeit. Mehrarbeitsstunden werden erfasst und durch Freizeitausgleich oder Bezahlung vergütet. Ein umfassender Kündigungsschutz garantiert einen sicheren Arbeitsplatz.

Wir hoffen, damit unseren MitarbeiterInnen ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen, indem Sie sich wohlfühlen und dies auch an unsere Gäste weitergeben.


Artgerecht

Generell möchten wir eine artgerechte Tierhaltung unterstützen. Daher bieten wir vermehrt in regelmäßigen Aktionen, ca. einmal im Semester, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung an.

Vor allem in unserer Nachhaltigkeitsmensa im Peterssteinweg bieten wir in großen Teilen Fleisch aus artgerechter Tierhaltung an.

Mit diesen Aktionen möchten wir als Studentenwerk auf die Problematik der Massentierhaltung aufmerksam machen und mögliche Alternativen aufzeigen.


Fisch

30 Prozent der weltweiten Fischbestände gelten bereits als überfischt, 57 Prozent gelten als maximal befischt und sind von Überfischung bedroht. Ein Viertel der Fänge ist Beifang, darunter Delfine, Wale, Schildkröten und Seevögel. Deshalb verzichten wir in unseren Mensen auf gefährdete Fischarten und orientieren uns dabei seit 2009 am WWF-Fischratgeber.

Nicht in unserem Angebot sind demzufolge:

Aal, Barramundi, blauer Marlin, Dornhai (Schillerlocke), Hai, Leng, Rochen, Red Snapper,  Schwertfisch, Seeteufel, Seezunge, Steinbeißer, Thunfisch, Viktoriabarsch und Wittling

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des WWF Deutschland unter: www.wwf.de/fisch


Gentechnik

Wir lehnen den Einsatz von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ab.

Daher verwenden wir prinzipiell keine Produkte, die gemäß der beiden EU-Verordnungen zur Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebens- und Futtermittel entweder selbst gentechnisch verändert sind oder gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten und damit kennzeichnungspflichtig sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BUND oder unter folgenden Links:


Ökostrom

In den Einrichtungen, in denen wir selbst Vertragspartner des Stomlieferanten sind, beziehen wir zu 100 Prozent Ökostrom.

Folgende Einrichtungen werden aktuell mit Ökostrom versorgt: Mensa am Park, Mensa am Elsterbecken, Mensa Academica. Mensa "An den Tierklinken", Cafeteria Schönauer Straße, Cafeteria Beethovenstraße.


Recycling & Müllvermeidung

Der Umwelt zuliebe verzichten wir auf den Einsatz von Plastikgeschirr und –besteck. Getränke bieten wir fast ausschließlich in Mehrwegverpackungen an. Dem Wunsch der Studierenden nach To-Go-Bechern für unsere Smoothies und Kaffee- sowie Teespezialitäten sind wir jedoch nachgekommen. Die Pappbecher werden nach dem PEFC-Standard hergestellt. PEFC steht für Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes und garantiert, dass das verwendete Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Für die Porzellantassen haben wir ein Pfandsystem eingeführt.


Lebensmittelreste

Um Lebensmittelabfälle zu vermeiden, bereiten wir unsere Speisen chargenweise zu, sodass nur kleinere Mengen frisch und im nötigen Umfang für unsere Gäste bereit stehen. Damit wir möglichst wenig wegwerfen müssen, stellen wir zu Ende der Ausgabezeiten kleinere Chargen her.

Dies kann bedeuten, dass Sie Ihr Wunschgericht nicht mehr erhalten – wir bitten um Verständnis und hoffen, Sie finden in unserem Angebot eine ansprechende Alternative!

Lose Ware, welche sich bereits im Verkauf befand oder Standzeiten überschritten hat, ist aus hygienischen Gründen zu verwerfen und darf nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Auch eine Weitergabe an die Tafel ist bei dieser Ware nicht möglich.

Lebensmittelabfälle, die bei der Produktion anfallen oder als Speisereste auf dem Teller zurückbleiben, werden bei uns entweder als Altfett, Biomüll oder Nassmüll an Entsorgungsfirmen abgegeben. Das Altfett wird dort zu Erzeugung von Biodiesel verwendet. Der Biomüll wird in Biogasanlagen vergoren und in Blockheizkraftwerken zur CO²-neutralen Wärmeproduktion sowie Stromgewinnung genutzt. Die verbleibenden Gärreste werden zu organischem Düngemittel verarbeitet. Der Nassmüll wird zunächst vom Entsorger aufbereitet und dann zu Biogas verwertet.